Insolvente Firma verkaufen?

Der Verkauf einer insolventen Firma ist keine Option für die Vertuschung von Straftaten

Es gibt längst nicht nur aufseiten der Käufer schwarze Schafe, die versuchen bei den Kaufangeboten die Geschäftsführer über den Tisch zu ziehen. Mit einer einzigen Unterschrift nicht nur der Insolvenz zu entgehen, sondern ebenfalls die eigenen kriminellen Handlungen zu vertuschen macht auch unehrliche Geschäftsführer offen für einen Verkauf. Zu diesen kriminellen Machenschaften gehört sehr häufig das Entfernen von Firmenwerten oder auch direkte Überweisungen von Firmenkapital auf ein privates Konto zu verschieben. Bei beiden Handlungen handelt es sich nicht um Kavaliersdelikte, da dies in erster Linie geschieht, um sich zu bereichern und den Gläubigern damit bewusst zu schaden. Wird eine Insolvenz immer wahrscheinlicher geraten diese Menschen zunehmend unter Zugzwang, da mit der Einsetzung eines Insolvenzverwalters die Entdeckung dieser Straftaten immer wahrscheinlicher wird. Sich jetzt an einen Firmenbestatter zu wenden erweist sich dennoch nicht automatisch ein Selbstläufer, um der Strafverfolgung zu entkommen.

Seriöse Käufer nehmen sich immer Zeit für die Prüfung der benötigten Unterlagen

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Neben einigen schwarzen Schafen gibt es unter den Firmenbestattern sehr viele seriöse Anbieter, welche ihren Beruf und die sich aus dem Kauf einer GmbH ergebenden Rechte und Verpflichtungen sehr ernst nehmen. Der erste Schritt nach dem erfolgten ersten Beratungsgespräch liegt in der Prüfung der Buchhaltung der letzten Monate oder sogar Jahre. Dass diesen erfahrenen Personen hierbei ein strafrechtlich relevantes Vergehen unentdeckt bleibt, ist so gut wie unmöglich. Spätestens ab diesem Punkt endet nicht nur das Kaufinteresse, sondern vielfach auch die Geschäftsbeziehung, da den Verkäufern je nach Ausmaß der Vergehen zu Recht eine absichtliche Handlung unterstellt werden muss. Es ist daher ratsam sich eher an einen Rechtsanwalt zu wenden, als zu versuchen über einen Verkauf den Konsequenzen für die eigenen Handlungen zu entgehen.

Durch den Besuch bei einem Notar ist der Verkauf für beide Seiten rechtlich bindend

Wer seinen Pflichten als Geschäftsführer immer gewissenhaft nachgekommen ist, muss sich vor der Prüfung dagegen nicht fürchten und überwindet diese Hürde vor dem endgültigen Kauf innerhalb kürzester Zeit. Sind sich beide Parteien über die Details des Verkaufs einig, ist die Zeit gekommen einen Notartermin zu vereinbaren. Da selbst ein insolventes Unternehmen nicht per Handschlag verkauft werden kann, ist dieser Schritt absolut unumgänglich. Für den Käufer hält dies eine gesetzliche Berechtigung bereit die Geschäfte übernehmen zu können, während der Verkäufer beweisen kann nicht mehr die Verantwortung für das Unternehmen zu tragen. Damit ausreichend Zeit für den Verkauf zur Verfügung steht, ist es jedoch sinnvoll diese Möglichkeit früh ins Auge zu fassen, um das eigene Unternehmen auch an einen seriösen Anbieter zu übergeben. Das spiegelt auch am letzten Tag des Status als Geschäftsführer wider, jede Entscheidung stets überlegt und mit großer Sorgfalt getroffen zu haben. Lesen Sie hier mehr: https://gmbh-probleme24.de/firmeninsolvenz/insolvente-firmen-kaufen/

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